MB O 317 K Bus mit Anhänger "DB"

Art. 59036

MB O 305 Stadtbus

Art. 507...

Dreiachsbus MB O 10000

Art.-Nr. 594...

MB O 321 H, MB O 6600, MB O 317 K und MB O 317

Art.-Nr. 52..., 500..., 590..., 61...

MB O 6600 H als Reisebus blau

Art.-Nr. 594...

MB O 307

Art.-Nr. 506...

Modellprogramm

Omnibusse

Mercedes-Benz

Im Busbereich ist Daimler-Benz mit den verschiedensten Modellen vertreten. Zu den kleinen Fahrzeugen zählt der aus einem Lieferwagen entwickelte O 319, ein Kleinbus für bis zu 17 Personen (1955-68).

Der Hauben-Klassiker O 6600, von 1950-52 gebaut, stellte eine modernisierte Vorkriegskonstruktion dar, die vorrangig bei der Post als Überlandbus im Einsatz war.

Ebenfalls im Angebot ist die Heckmotor- Version dieses Typs, der O 6600 H, der in hoch dekorierter TD-Version geliefert wird.

Auch der Dreiachser O 10000 war für die Post bestimmt, in den Jahren 1939/40 wurden 160 Stück von unserem Vorbild gebaut. Ein großer Teil davon kam noch in den Bestand der Deutschen Bundespost, zur Deutschen Post der DDR und nach Österreich zur dortigen PTT.

Die modernen Nachkriegskonstruktionen repräsentieren der MB O 321 H (1954-64) und der MB O 317 (1957-71). Der mittelgroße O 321 H wird in verschiedenen Karosserie-Versionen als Überland-, Stadt- und Reisebus geliefert.

Den Linienbus O 317 gibt es als Anderthalbdecker- Bus und als Standard-Bus O 317 K. Unser Modell des O 317 K mit hohen Seitenscheiben entspricht der letzten Bauform dieses Typs, die ab 1966 gebaut wurde.

Der Anderthalbdecker war die Antwort der Fahrzeugbauer auf das 1958 in Kraft getretene Verbot des Personenanhängers. Durch den zusätzlichen Fahrgastraum auf zweite Ebene konnte der Platzverlust durch den Entfall des Hängers fast ausgeglichen werden, ohne daß das Fahrzeug mehr Grundfläche in Anspruch nahm. Der nur im hinteren Bereich erhöhte Aufbau war deutlich niedriger als beim Doppeldecker und brachte im Alltagsbetrieb keine Einschränkungen. Unser Modell entspricht der Ausführung der Firma Vetter, Fellbach b. Stuttgart, deren Wagen vorrangig in Stuttgart und Heidelberg zu finden waren. Der abgebildete Wagen entstand nach Vorbild der Heidelberger Straßen-und Bergbahnen, die 1962 fünf Wagen dieses Typs mit verschiedenen Werbebeschriftungen versehen, beschafft hatten.

Im Oktober 2009 erschien unser Modell des MB O 307 Überlandbusses.

Als gelber Postbus stellt er die 20. Serie in der Reihe "Historische Fahrzeuge der Deutschen Bundespost" dar, die 1995 noch von der damaligen Deutschen Bundespost begonnen wurde.

Der Bus bleibt als Exklusivmodell der heutigen Deutschen Post Collection zum Vertrieb vorbehalten. In anderen Dekorvarianten wird er Anfang 2010 im regulären BREKINA-Programm angeboten. Als sogenannte Standardbusse bestimmten die Vorbilder in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts das Erscheinungsbild des öffentlichen Personenverkehrs. Die Idee weitgehend standardisierter Fahrzeuge geht auf die frühen 60er Jahre zurück. Die öffentlichen Verkehrsunternehmen wollten zur Reduzierung ihrer Wartungs- und Unterhaltskosten - aber auch mit Blick auf mögliche Einsparungen bei der Anschaffung - eine einheitliche Bauform für ihre Fahrzeuge durchsetzen. Alle großen deutschen Omnibushersteller folgten dieser Idee - anfänglich auf Stadtbusse beschränkt. Erste Prototypen wurden auf der IAA 1967 gezeigt, zwei Jahre später begann die Serienfertigung. Bei Mercedes-Benz war dies der Stadtbus O 305.

Parallel dazu begann eine vergleichbare Entwicklung für standardisierte Überlandbusse.
Hier waren die Bedarfszahlen zwar nicht so hoch, die Problemlage aber grundsätzlich gleich. Als entsprechendes Modell des Standard-Überland-Linienbusses (StÜLB) erschien 1972 der Mercedes-Benz O 307, das Vorbild zu unserem aktuellen Modell. Die neuen Überlandbusse  dieser ersten Standard-Generation wurden bis 1987 in großen Stückzahlen an Post und Bahn geliefert - darüber hinaus natürlich auch an sonstige interessierte Verkehrbetriebe.

Die Typen O 305 und O 307 sind von der Idee und vom Design her sehr ähnlich, unterscheiden sich aber in wesentlichen Details wie Aufbaulänge, Inneneinrichtung, Technik usw. voneinander. Trotz strikter Vorgaben bei der Entwicklung ergaben sich mit den Jahren auf Wunsch der Käufer viele individuelle Änderungen. In der Gesamtheit aber hat das System der standardisierten Busse funktioniert. MAN-Büssing, Magirus-Deutz und Mercedes-Benz lieferten die Wagen bis in die 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Idee des Standardbusses fand weltweit Anklang. Mehr oder weniger angepasst an die jeweiligen Verhältnisse waren die Fahrzeuge auch auf vielen Exportmärkten zu finden.
Inzwischen sind wir bei der 3.Generation dieser Bauart angelangt. 

 

Die Mercedes-Benz-Modelle werden unter den Artikel-Gruppen 594..., 52..., 500..., 590..., 61... geführt.
Die aktuell werkseitig lieferbaren Modelle sind in der Modellliste einzusehen.