Ikarus 55 Reisebus, hellelfenbein/korallenrot, TD

Art.Nr. 59467

Barkas B 1000 "VEB Schleppenwerk Nordhausen", TD

Art.Nr. 30223

MB /8 Krankenwagen, feuerrot

Art.Nr. 13801

Lada Niva, russische Feuerwehr, TD

Art.Nr. 27235

Hanomag F 55 "Polizei Hessen"

Art.Nr. 37522

Renault R4 Fourgonette "Mazda", (F)

Art.Nr. 14743

Barkas B 1000 "Cirine", TD

Art.Nr. 30373

MB 0 305 "Frankfurt/Grundig", TD

Art.Nr. 50757

Volvo F 613 Pritsche/Plane, gelb

Art.Nr. 34750

Jeep Wagoneer, weiß, TD

Art.Nr. 19851

DKB Junior mit Eriba, TD

Art.Nr. 28114

Passat mit Eriba

Art.Nr. 25610

Kasten T1b "Hapeso Brot"

Art.Nr. 32678

Barkas B 1000 gelbgrün, TD

Art.Nr. 30311

DAF F 900 Koffer "Franz Maas"

Art.Nr. 34802

Setra S 12, creme/hellblau von Starline

Art.Nr. 58202

Büssing 12000 T Bus, rubinrot/hellelfenbein

Art.Nr. 59421

Mindersamba T1b "Economy"

Art.Nr. 31834

Modellprogramm

Omnibusse

Saurer Bus 5GVF-U (1951-57)

Die 1906 gegründete Österreichische Kraftfahrzeuggesellschaft mbH erwarb eine Lizenz der Adolph Saurer AG in Arbon/Schweiz. Mit Eröffnung des Werkes Simmering erfolgte 1917 die Umbenennung des Unternehmens in Österreichische Saurerwerke GmbH. Ab 1923 hielt Saurer Arbon ein Drittel der Aktien der neu geschaffenen AG. 1937 gab Saurer Arbon seine Minderheitsbeteiligung ab, womit das Unternehmen nun rein österreichisch wurde.

1959 erwarb die Steyr-Daimler-Puch AG die Aktienmehrheit. 1970 wurde die Österreichische Saurerwerke AG mit der Steyr-Daimler-Puch AG fusioniert. Danach lief die Fertigung von Lkw in Wien-Simmering aus. Die Saurer Namenslizenz wurde zurückgelegt und das unverändert in Wien-Simmering weitergebaute Omnibusprogramm verließ nun mit teils geänderter Typenbezeichnung unter der Marke Steyr das in Steyr-Daimler-Puch AG, Werke Wien, umbenannte Unternehmen.

Das Saurer-Angebot umfasste nach dem Zweiten Weltkrieg Militärfahrzeuge, Lastwagen und Busse. Von Bedeutung war der eigene Dieselmotorbau mit Direkteinspritzern, die nach dem sogenannten Doppelwirbelverfahren arbeiteten. 1949 begann die Fertigung von schweren Frontlenkerbussen. Anfangs mit einer der Zeit entsprechenden rundlichen Front, deren Aufbau aber bald durch modische Design-Elemente im Stil US-amerikanischer Pkw aufgefrischt wurde. Die komplizierte Saurer-Typbezeichnung entschlüsselt sich als 5G-Niederrahmen-Frontlenkerfahrgestell für Reisebusse, Sechszylinder Komet-Motor mit 8 Liter Hubraum und 130 PS. Die 10 m langen Busse hatten 9 Sitzreihen und wogen stattliche 11.5 t. Sie waren damit deutlich schwerer als die kleineren Steyr 480a, die nur auf rund 9 t Gewicht kamen. Wie der Steyr, so entsprachen auch diese Saurer der klassischen Rahmenbauart mit vorne stehendem Motor. Obwohl bereits ab 1952 selbsttragende Heckmotorbusse im Programm waren, hielt sich der preiswertere 5GVF-U bis 1957 und wurde dann von selbsttragenden Konstruktionen mit Unterflurmotor abgelöst.

Ein Saurer-Postbus erlangte dabei besondere Bekanntheit:
Der bereits 1951 gebaute Wagen wurde 1956 zum Konferenzbus umgebaut. Er diente später der sowjetischen Delegation anlässlich des Treffens von Nikita Chruschtschow mit dem US-Präsidenten Kennedy in Wien, das im Vorfeld zur Kuba-Krise 1961 in Wien stattfand. Das Original befindet sich im Eigentum der ÖBB Postbus GmbH und wurde zur Betreuung der HCW-Verkehrsbetrieb GmbH des Dr. Herbert Werner in Altaussee überlassen.

Die Saurer-Omnibus-Modelle werden unter den Artikel-Gruppen 580... geführt.
Die aktuell werkseitig lieferbaren Modelle sind in der Modellliste einzusehen.