MB 220 (W 187)

von Starmada Art. 13050, 13051, 13052

MB 180/190 (W120/121)

Art. 23063

MB 180/190 (W120/121)

Art. 23065

MB 180/190 (W120/121)

Art. 23067

MB 190c (W110)

von Starmada Art. 13350, 13351, 13352

MB 280 SE 3,5 (W 111)

Art. 21003

MB 280 SE 3,5 (W 111)

Art. 21013

MB 250/280 SE (W108)

von Starmada Art. 13100, 13101, 13102

MB /8 (W 114/115)

Art. 23520

MB /8 (W 114/115)

Langversion von Starmada Art. 13400, 13401, 13402, 13403

der große Mercedes (W 100)

von Starmada: Art. 13002, 13003, 13004, 13005

Baby-Benz (W201)

von Starmada: Art. 13200, 13201, 13202

Modellprogramm

Personenwagen

Mercedes-Benz

Die Mercedes-Benz-Personenwagen sind mit vielen Baureihen als BREKINA- oder Starmada-Modell im Programm vertreten:

Typ 220 (W187)
Der vom Vorbild her älteste Typ ist zugleich ein ganz aktuelles Modell aus dem Starmada-Programm. Der Typ 220, Bauzeit 1951-54, führt uns in die frühe Nachkriegszeit zurück. Damals hatte  Daimler-Benz nur weiterentwickelte Vorkriegsmodelle im Angebot, die Typen 170 V, D und die daraus abgeleiteten S- bzw. SD-Modelle. 1951 kam die große Repräsentationslimousine 300 dazu, bald Inbegriff des deutschen Wirtschaftswunders. Wer es etwas bescheidener wünschte und trotzdem den Sechszylinder-Komfort und dessen Prestige suchte, konnte auf den neuen 220 zurückgreifen. Technisch gesehen war es ein überarbeiteter 170 S mit neuem Leichtmetall-Motor, der bei 2,2 Liter Hubraum 80 PS leistete. Er war die Alternative zum Opel-Kapitän, der in den 50er Jahren den Markt der Sechszylinder beherrschte. Äußerlich unterschied sich der 220 von seinen Verwandten der 170 S-Reihe durch die in die Kotflügel verlegten Hauptscheinwerfer anstelle der bei den Vierzylindern noch freistehenden Leuchten. Bis 1954 entstanden 16.154 Fahrzeuge.

Typ 180/190 (W120/121)
Als erste komplett neue Nachkriegsentwicklung debütierte 1953 der kleine Ponton-Typ 180 als Nachfolger der 170er Reihe. Die Motoren stammen vorerst noch aus dem Vorgängermodell. Zwei Jahre später erschien auf gleicher Basis der 190 mit neuem Vierzylindermotor. Der 1,9 Liter-Motor war ein Abkömmling des 220 und leistete 75 PS.  Neben der kleinen Ponton-Limousine erscheint zum Herbst die Kombi-Version als Starmada-Modell. Das Vorbild folgt der Linie der Karosserie-Aufbauer Binz oder Miesen, da es werksseitig zu dieser Zeit noch keine Kombis gab.

Typ 190c "Heckflosse" (W110)
Zu den ersten BREKINA-Modellen überhaupt gehörte der Typ 190c (W110), die sogenannte "kurze Heckflosse" (1961-65), Nachfolger der Vierzylinder-Ponton-Reihe. Dem Ende der 50er Jahre hochmodische Heckflossen-Design blieb der Hersteller neun lange Jahre treu. Wie schon seine Vorgänger waren die 190er Modelle als Diesel sehr beliebt, der mit 2 Liter Hubraum 55 PS leistete. Der 1,9 Liter-Benziner brachte es auf 80 PS und lief damit 150 km/h.
Das erste Modell der "kleinen Flosse" erschien 1982 im BREKINA-Programm. Nachdem die Formwerkzeuge verschlissen waren endete die Modellfertigung Anfang der 90er Jahre. Seither sind fast 20 Jahre vergangen und seit Anfang 2010 gibt es nun wieder eine 190c Limousine im Starmada-Programm. Das Label Starmada steht für hochwertigste Modelle mit aufwändiger Dekoration. Wenn man so will, das erste eigene Remake eines BREKINA-Modells überhaupt. Die Konstruktion ist komplett neu und basiert nun auf zeitgemäßen Digitaldaten.
Besser als die Limousine hat die Kombi- bzw. Krankenwagenversion des 190c den Stress der langen Fertigungsjahre überstanden. Die seit 1983 angebotene Karosserie-Variante ist noch unverändert im Ursprungszustand im Angebot.

Typ 280 SE 3.5 Coupé/Cabriolet (W111)
Einen Ausflug in die Welt der Luxusmodelle haben wir zum 10jährigen Firmenjubiläum 1990 gemacht. Der sogenannte "Flachkühler" hatte eine zu öffnende Motorhaube. Darunter die Nachbildung des V8-Motors, der das von 1969 bis 1971 gebaute Vorbild antrieb.

Typ 250/280 SE Limousine (W108)
Die zum Coupé passende Limousinenbaureihe W 108 (250/280 S/SE) ist seit 2009 im Starmada-Programm erhältlich. Die 1965 erschienen Vorbilder waren technisch gesehen eine Weiterentwicklung der großen Heckflossenbaureihe W111. Mit gestraffter Optik, im Stil der bereits vier Jahre zuvor erschienenen Sportwagen, brachten sie der großen Modellreihe weitere sieben erfolgreiche Jahre.
Die Motoren waren Nachfahren des Typs 220 von 1951, zuerst mit 2,5 Liter Hubraum, ab 1967 auf 2,8 Liter vergrößert. Ab 1970 gab es wahlweise den 3,5 Liter-V8.


Die Strich-8-Baureihe (W115/114)
Nachdem die großen Heckflossen bereits 1965 mit den Typen 250 S, 250 SE, 300 SE überarbeitete Nachfolger gefunden hatte, waren Anfang 1968 auch die kleinen Flossen an der Reihe. Hier reichte es nun für ein komplett neues Modell, das kompakter gehalten war und mit sachlichem Design einen technischen Meilenstein darstellte. Die neue Schräglenker-Hinterachse löste die bisherige nur bedingt fahrsichere Pendelachse ab. Von Anfang an war die in zahlreichen Motorisierungsvarianten lieferbare W 115/114-Baureihe sehr erfolgreich. Die Strich-Achter wurden 1976 von der Baureihe W123 abgelöst.
Das BREKINA-Modell der normalen Limousine entspricht der zweiten, modernisierten Bauserie von 1974 bis 1976. Die neu hinzu gekommene Langversion dagegen hat die erste Serie (1968-1974) zum Vorbild und ist ein Starmada-Modell. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie im Autoheft 2010/2011.


Typ 450 SEL (W116)

Die 1972 vorgestellte Baureihe W116 setzte in der Oberklasse Maßstäbe. Sie war ein komplett neu entwickeltes Auto, das von den Motoren bis hin zum Fahrwerk voller Innovationen steckte. Unser Modell hat die ab 1973 angebotene Langversion (+ 10 cm Radstand für den hinteren Fußraum) zum Vorbild. Unter der Bezeichnung 450 SEL war sie zu ihrer Zeit und in dieser Klasse ein (fast) konkurrenzloses Auto. Der V8-Motor M117 leistete bei 4,5 Liter Hubraum 225 PS. Als "Überflieger" gab es von 1975 bis 1980 wieder eine absolute Topversion, ausgerüstet mit dem M100-Motor des Großen Mercedes 600, der hier im Hubraum auf 6,9 Liter gebracht worden war und 286 PS leistete. Dieser 450 SEL 6.9 hatte 550 statt 370 Nm Drehmoment. Die lange Karosserie wurde auf Wunsch auch mit den schwächeren Motorisierungen geliefert, was allerdings nur selten vorkam.


Der große Mercedes, Typ 600, (W100)
Die Vorbilder setzten 1964 die Vorkriegstradition des Stuttgarter Konzern auf dem Gebiet der repräsentativen Großfahrzeugen fort. Nach gut 20-jähriger Pause meldete sich Daimler-Benz mit dem Superauto in der Welt-Topklasse zurück. Das komplett neu entwickelte Fahrzeug sollte alle technischen Höhepunkte und jeden nur denkbaren Komfort und Luxus bieten, der zum Anfang der 60er Jahre möglich war. Das Fahrzeug war eine komplette Neukonstruktion und griff nur in wenigen Bauteilen auf vorhandene Elemente zurück. Neu war auch der erste V8-Motor der Mercedes-Nachkriegsgeschichte, der mit 6,3 Liter Hubraum und 250 PS das damalige Leistungsmaximum im deutschen Pkw-Motorenbau darstellte. Das Flaggschiff des Mercedes-Benz-Programms war zugleich Aushängeschild der deutschen Automobil-Industrie und sprach einen außergewöhnlichen Interessentenkreis an, Politiker, Wirtschaftsbosse, Künstler, Sportler - kurzum Prominenz, die sich abheben wollte. Neben der normalen viertürigen Limousine wurde eine verlängerte Pullman-Version angeboten, zusätzlich noch eine Landaulett-Ausführung, bei der ein Cabrio-Verdeck über der Rücksitzbank abgeklappt werden konnte.
In 18 Jahren wurden insgesamt 2.619 große Mercedes 600 in Einzelfertigung gebaut, davon rund 20 % als Langversion. Ein normales Auto mit Fließband-Charakter war keiner von ihnen. Jeder Einzelne war auf die individuellen Wünsche der exklusiven Kundschaft abgestimmt worden. Berühmte 600-Fahrer waren Elvis, Herbert von Karajan, Breschnew, Mobutu, John Lennon, Udo Jürgensund der Papst als Fahrgast. Deutsche Politiker bekamen den Wagen aber nur für den Empfang von hohen Staatsgästen vom Werk geliehen. Ansonsten wurde bescheiden mit der S-Klasse gefahren. Das Starmada-Modell entspricht der Pullman-Version und wird in verschiedenen Farben geliefert, denn die Vorbilder waren längst nicht alle nur schwarz.


Der Baby-Benz 190 (W201)
Das letzte und aktuellste Mercedes-Modell in unserem Modellprogramm ist der sogenannte "Baby-Benz" von Starmada. Die Vorbilder debütierten 1982 als dritte Volumen-Baureihe der Marke. Unterhalb der bisherigen Wagen der gehobenen Klassen sah das Daimler-Benz Marketing noch Platz für ein Einsteigermodell. Diese 190er Baureihe, Vorgänger der 1993 eingeführten C-Klasse, startete mit 2 Liter-Benzinmotoren (90 bzw. 122 PS). In Folge kamen weitere Motorversionen, einschließlich Diesel ins Angebot. Unser Modell entspricht der ab 1987 gebauten Version mit seitlichen Verblendungen, die sogenannten "Sacco-Bretter", benannt nach Bruno Sacco, dem damaligen Chef-Designer. Mehr über die Vorbilder finden Sie im Autoheft 2010/2011.

Die Mercedes-Benz-Modelle werden unter den Artikel-Gruppen 130.., 131..., 132..., 210.., 230.., 235.. geführt.
Die aktuell werkseitig lieferbaren Modelle sind in der Modellliste einzusehen.