DAF 600, steingrau, TD

Art.Nr. 27702

Volvo F 613 Pritsche/Plane, blau

Art.Nr. 34850

Volvo F 613 Pritsche/Plane, grau

Art.Nr. 34801

Setra S 12, creme/geld von Starline

Art.Nr. 58200

VM Pritsche T1b "Economy"

Art.Nr. 32958

Hanomag L 28 Kasten, "THW"

Art.Nr. 58159

Barkas B 1000 "VEB Schleppenwerk Nordhausen", TD

Art.Nr. 30223

MB 0 305 "Trier/Gerolsteiner", TD

Art.Nr. 50759

Scania LB 76 "ASG-Roadferry"

Art.Nr. 85155

Jeep Wagoneer, pastellblau, TD

Art.Nr. 19852

Scania LB 76 "Bilspedition"

Art.Nr. 85181

Wartburg 311 Kombi, lichtgrau

Art.Nr. 27180

Saviem SG2 "Poclain"

Art.Nr. 14618

VM Samba T1b "Economy"

Art.Nr. 31824

Setra S 12, creme/braun von Starline

Art.Nr. 58201

Scania LB 76 "Findus" (D)

Art.Nr. 85161

BMW 2000 TI aus dem BMW-Museum

Art.Nr. 24428

Barkas B 1000 gelbgrün, TD

Art.Nr. 30311

Modellprogramm

Omnibusse

Saurer Bus 5GVF-U (1951-57)

Die 1906 gegründete Österreichische Kraftfahrzeuggesellschaft mbH erwarb eine Lizenz der Adolph Saurer AG in Arbon/Schweiz. Mit Eröffnung des Werkes Simmering erfolgte 1917 die Umbenennung des Unternehmens in Österreichische Saurerwerke GmbH. Ab 1923 hielt Saurer Arbon ein Drittel der Aktien der neu geschaffenen AG. 1937 gab Saurer Arbon seine Minderheitsbeteiligung ab, womit das Unternehmen nun rein österreichisch wurde.

1959 erwarb die Steyr-Daimler-Puch AG die Aktienmehrheit. 1970 wurde die Österreichische Saurerwerke AG mit der Steyr-Daimler-Puch AG fusioniert. Danach lief die Fertigung von Lkw in Wien-Simmering aus. Die Saurer Namenslizenz wurde zurückgelegt und das unverändert in Wien-Simmering weitergebaute Omnibusprogramm verließ nun mit teils geänderter Typenbezeichnung unter der Marke Steyr das in Steyr-Daimler-Puch AG, Werke Wien, umbenannte Unternehmen.

Das Saurer-Angebot umfasste nach dem Zweiten Weltkrieg Militärfahrzeuge, Lastwagen und Busse. Von Bedeutung war der eigene Dieselmotorbau mit Direkteinspritzern, die nach dem sogenannten Doppelwirbelverfahren arbeiteten. 1949 begann die Fertigung von schweren Frontlenkerbussen. Anfangs mit einer der Zeit entsprechenden rundlichen Front, deren Aufbau aber bald durch modische Design-Elemente im Stil US-amerikanischer Pkw aufgefrischt wurde. Die komplizierte Saurer-Typbezeichnung entschlüsselt sich als 5G-Niederrahmen-Frontlenkerfahrgestell für Reisebusse, Sechszylinder Komet-Motor mit 8 Liter Hubraum und 130 PS. Die 10 m langen Busse hatten 9 Sitzreihen und wogen stattliche 11.5 t. Sie waren damit deutlich schwerer als die kleineren Steyr 480a, die nur auf rund 9 t Gewicht kamen. Wie der Steyr, so entsprachen auch diese Saurer der klassischen Rahmenbauart mit vorne stehendem Motor. Obwohl bereits ab 1952 selbsttragende Heckmotorbusse im Programm waren, hielt sich der preiswertere 5GVF-U bis 1957 und wurde dann von selbsttragenden Konstruktionen mit Unterflurmotor abgelöst.

Ein Saurer-Postbus erlangte dabei besondere Bekanntheit:
Der bereits 1951 gebaute Wagen wurde 1956 zum Konferenzbus umgebaut. Er diente später der sowjetischen Delegation anlässlich des Treffens von Nikita Chruschtschow mit dem US-Präsidenten Kennedy in Wien, das im Vorfeld zur Kuba-Krise 1961 in Wien stattfand. Das Original befindet sich im Eigentum der ÖBB Postbus GmbH und wurde zur Betreuung der HCW-Verkehrsbetrieb GmbH des Dr. Herbert Werner in Altaussee überlassen.

Die Saurer-Omnibus-Modelle werden unter den Artikel-Gruppen 580... geführt.
Die aktuell werkseitig lieferbaren Modelle sind in der Modellliste einzusehen.