Land Rover 88 "PTT"

Art.Nr. 13857

Opel "Diplomat V8" nevadabeige

Art.Nr. 20755

DAF 750 rot, TD

Art.Nr. 27706

Ikarus 255 blau/weiß, TD

Art.Nr. 59602

Büssing 12.000 "Continental"

Art.Nr. 74620

Neoplan NS 12 "PTT"

Art.Nr. 58230

BMW 326 rot, TD

Art.Nr. 24551

Porsche 917K "22" des Martini Racing Team, LeMans-Sieger 1971 mit Helmut Marko uns Gijs van Lennep, TD

Art.Nr. 16016

Unimog 411 Abschleppwagen

Art.Nr. 39116

Fiat 690 Millepiedi, rot/schwarz

Art.Nr. 58400

Büssing 16.000 "Prototyp für China"

Art.Nr. 74635

MB L1519 DLK30 rot/weiß, TD

Art.Nr. 47071

Scania LB 76 Rungen-SZ mit Ladegut "Krone"

Art.Nr. 85165

MAN 10.212 FS Zugm. mit Rungen-Anh. u. Ladegut "Krone"

Art.Nr. 78374

LIAZ 706 Hängerzug brillantblau

Art.Nr. 71850

Büssing 12.000 "Fendt-Schlepper"

Art.Nr. 74623

Fiat 238 Kastenwagen "Pirelli", TD

Art.Nr. 34453

Büssing 16.000 der "DB"

Art.Nr. 74636

Modellprogramm

Personenwagen

LADA Niva (ab 1976)

Die russische Marke LADA ist ein vergleichsweise junges Unternehmen im internationalen Automobilgeschäft. Dahinter steht das VAZ (Volga  Automobilwerk) in Togliatti / Russland. Der Name des Ortes geht auf den Mitte der 60er Jahre verstorbenen Führer der Kommunistischen Partei in Italien, Palmiro Togliatti, zurück. Dort entstand ein komplett neues Automobilwerk unter Mitwirkung des italienischen FIAT-Konzerns.

Es ging um die Lizenzfertigung des FIAT 124 von 1966, der ab 1970 in der UdSSR leicht modifiziert von den Bändern lief. Das VAZ-Werk verfügte über riesige Fertigungskapazitäten für Personenwagen.  Neben der kompakten Limousine gab es auch einen Kombi, beide basierten auf dem FIAT 124, waren aber auf die härteren Anforderungen Russlands ausgelegt worden und hatten eigene Motoren. In seiner Heimat hießen die Fahrzeuge "Shiguli", wurden aber zum besseren Verständnis in vielen Exportländern "Lada" genannt. Über die Geschichte des FIAT 124 / LADA 2101 haben wir im Autoheft 2008/2009 ausführlich berichtet.

Nachdem die Produktion im neuen VAZ-Werk stabil lief, gingen die russischen Entwickler daran, neben der Limousine/Kombi-Version ein erstes eigenes Modell als 4x4-Allradfahrzeug zu entwickeln, das 1976 vorgestellt wurde und ein Jahr später in Serie ging.

Offiziell trug das Modell den Typ-Code VAZ 2121 - wurde aber in den meisten Ländern als LADA Niva angeboten, wobei Niva übersetzt "Kornfeld" bedeutet. In Exportländern wie Österreich heißen die Modelle aber LADA Taiga.

Der neue Allradwagen hatte eine eigenständige, selbst entwickelte Karosserie mit 3 Türen. Die kompakte nur 3,72 m lange Karosserie war formharmonisch und -der Bauart geschuldet- hochbeinig ausgefallen. Sie basierte auf dem Grundkonzept der Limousine mit einem selbsttragenden Aufbau und übernahm auch weitgehend deren Technik. Dies im Gegensatz zur sonst üblichen Leiterrahmen-Bauart klassischer Geländewagen. Angetrieben wurden alle vier Räder (4x4). Eine zuschaltbare Geländeuntersetzung und Differentialsperren zählten zur Grundausrüstung. Unter der Haube arbeitete ein 1,6 Liter-Motor mit 76 PS, der aus der Limousine Shiguli / LADA 2106 stammte.
Der Niva - wie wir den Allradtyp allgemein nennen wollen - war ein früher SUV (sport utility vehicle), wie sie heute hoch in Mode sind. Seine Entwickler hatten aber ganz andere Absichten.

Es ging darum, ein robustes Allrad-Fahrzeug zu haben, mit dem man die verkehrstechnisch kaum erschlossenen Weiten der Sowjetunion bereisen konnte. Export-Absichten - mit Blick auf den vorbildgebenden Land Rover - mag es wohl auch gegeben haben. Sie standen aber nicht im Vordergrund.

In den Ostblockländern wurde der Niva nur an offizielle staatliche Abnehmer geliefert - stand also dem privaten Hobby- und Freizeitbedarf nicht zur Verfügung. Im Westen war das anders: Als konkurrenzlos preiswerter Jagdwagen machte er sich schnell einen Namen. Trotz seines rauen, unkultivierten Charakters sahen die Käufer vor allem die Vorzüge, einen preiswerten Klettermaxe, der seiner unkomplizierten Bauart wegen überall gewartet werden konnte. Da es so gut wie keine nennenswerte technische Weiterentwicklung gab, beschränkte sich der Interessentenkreis auf die vorgenannte Marktnische. In den osteuropäischen Ländern, wo man ansonsten nur geländegängige Militärfahrzeuge kannte, genoss der Niva besondere Wertschätzung. Die folgenden Jahre brachten dem Modell diverse Modifikationen, bis hin zum Einspritzmotor mit Kat.

Der LADA wird bis heute unverändert gebaut, jetzt heißt er "4x4".
In Deutschland war er mit zeitweiligen Unterbrechungen im Angebot und wird immer noch beworben.

Das BREKINA-Modell entspricht der Ausführung der 70er Jahre und ist seit 2011 im Angebot.

Die Lada-Modelle werden unter der Artikel-Gruppe 272... geführt.
Die aktuell werkseitig lieferbaren Modelle sind in der Modellliste einzusehen.