MB 190 mit Elekrtroantrieb

Art.Nr. 13210

Setra S 12, creme/hellblau von Starline

Art.Nr. 58202

MB 0 305 "Frankfurt/Grundig", TD

Art.Nr. 50757

Peugeot 203 mit Dachträger von Drummer

Art.Nr. 29057

MB 0 305 "Trier/Gerolsteiner", TD

Art.Nr. 50759

VM Passat mit Eriba

Art.Nr. 25610

Büssing 12000 T Bus, beige

Art.Nr. 59420

Jeep Wagoneer, pastellblau, TD

Art.Nr. 19852

EMW 340 pastellblau, TD

Art.Nr. 27306

Citroen 2 CV Kastenente, taubenblau

Art.Nr. 14167

Setra S 12, "DB" von Starline

Art.Nr. 58203

Scania LB 76 "ASG Thermo"

Art.Nr. 85180

Jeep Wagoneer, weiß, TD

Art.Nr. 19851

MB 0 309 kieselgrau

Art.Nr. 36714

Hanomag L 28 Kasten, "Circus Krone"

Art.Nr. 58154

MB 0 305 "Bonn/Beru", TD

Art.Nr. 50756

NE 81 "Möbel Haas" der Regentalbahn, DC, TD

Art.Nr. 64310

Barkas B 1000 "Cirine", TD

Art.Nr. 30373

BREKINA

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. In meiner Nähe ist kein Fachgeschäft (mehr). Kann ich meine Modelle direkt bei BREKINA kaufen oder gibt es einen Werksverkauf?
BREKINA-Modelle sind nur über den Fachhandel erhältlich. Wir sind ein industrieller Hersteller und kein Einzelhändler. Es gibt keinen werksseitigen Direktverkauf.
Eine Ausnahme bilden die Autohefte und Bücher, die direkt bei uns bestellt werden können.

Natürlich wissen wir, dass ein Fachgeschäft in der Nähe des Kunden häufig nicht mehr existiert. Auch in städtischen Regionen ist die Versorgung teilweise sehr lückenhaft. Die Veränderung der Einzelhandelslandschaft ist ein gesellschaftliches Problem, es betrifft die Branche insgesamt, BREKINA hat darauf leider keinen Einfluss. Nur am Rande sei erwähnt, dass ein Direktverkauf schon aus Gründen des Verbraucherschutzes nicht möglich ist. Das Fernabsatzgesetz regelt diesbezüglich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die BREKINA als Hersteller nicht erfüllen kann und will. Hier wären erhebliche Investitionen notwendig, um den Anforderungen des Gesetzes Genüge zu tun.
Der Verkauf von Waren ist eine spezielle Aufgabe, die dem Fachhandel vorbehalten bleiben sollte. Es wäre nicht fair, wenn wir als Hersteller in Wettbewerb zu den verbliebenen Händlern treten würden.

Es gibt eine Vielzahl von qualifizierten Händlern, die auch Versandhandel betreiben. Namen, Anschriften und Kontaktdaten finden Sie auf den Werbeseiten der Fachpresse oder hier über das Internet "Händlersuche". 

2. Wie erklärt es sich, dass mein Händler bestimmte Modelle nicht hat oder dass Neuheiten mit Verzögerung oder gar nicht zu meinem Händler gelangen?
BREKINA informiert die Händler durch seinen Innendienst regelmäßig über alle Neuheiten und Änderungen im Angebot. Zudem steht den Händlern eine Händlerseite auf unsere Homepage zur Verfügung. 
Jedoch nur eine sehr geringe Zahl von Spezialisten führt alle Artikel bzw. alle Neuheiten. Meist wird nur eine Auswahl getroffen, die - je nach Meinung des betreffenden Händlers - sehr willkürlich sein kann. Auf dieses Verhalten hat BREKINA keinen Einfluss.  
Kleinbestellungen geben für den Händler häufig keinen (wirtschaftlichen) Sinn. Mindermengenzuschläge, Versandkosten, usw. übersteigen schnell den Verkaufswert der Ware. Der Händler würde nichts mehr verdienen oder sogar drauflegen. Deswegen wird in der Regel gewartet bis aus weiteren Neuheiten-Paketen noch Positionen hinzukommen und eine Bestellung wirtschaftlich wird. Bis dahin können dann bei BREKINA bestimmte Positionen vielleicht schon ausverkauft sein.
Nicht übersehen werden darf, dass Händler, die ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen, natürlich Schwierigkeiten haben, eine neue Order zu plazieren. Die betreffenden Händler werden über solche eher peinlichen Sachverhalte den wartenden Kunden kaum  sachgerecht informieren. Dann ist es eben der Lieferant, der nicht geliefert hat. Wir sprechen dieses Problem  hier so deutlich an, weil es sich nicht mehr um seltene Einzelfälle handelt.
Natürlich können wir Fehler unsererseits nie absolut ausschließen. Alle von BREKINA werkseitig lieferbaren und verfügbaren Artikel werden hier im "Modellprogramm" aufgelistet. 

3. Wie und von wem kann man BREKINA-Prospekte regelmäßig erhalten?
Wer uns einen adressierten und frankierten Rückumschlag schickt, erhält gewünschte und vorhandene Prospekte direkt von BREKINA .
Einen werksseitigen automatischen Prospektversand gibt es allerdings nicht. Bei aktuell bis zu 10 Neuheiten-Prospekten pro Jahr würden erhebliche Kosten für Versand und Bearbeitung entstehen. Die Betreuung des Kunden ist Sache des Verkäufers, also des Fachhändlers. Dafür bekommt er seine Handelsmarge, um diese Aufgabe gründlich und ordentlich wahrzunehmen. Allerdings vergeben die Händler ihre Marge oft durch Preisnachlässe. Und dann bleibt eben nichts mehr für die Betreuung des Kunden übrig. Alle Prospekte finden Sie zudem auf unserer Homepage.

4. Gibt es Einzel- oder Ersatzteile oder beschädigte Modelle für Bastler und Umbauer?
Einige gängige Zubehörteile (Spiegel, Kupplungen u.ä,) waren früher als Zubehörpäckchen erhältlich. Bestimmte Sonderbauteile (Lenkungsbauteile LP 333) waren zudem zeitlich befristet im Angebot. Aktuelle Information dazu gab/gibt es in den Autoheften.
Dieses Vorgehen war solange sinnvoll, wie Standard-Anbauteile bei fast allen Modellen gleich waren.
Es hat sich aber gezeigt, dass durch die "neue Breite des Angebotes" mit fast durchweg individuellen Bauteilen für jedes Modell andere Teile anfallen.
Damit gibt der frühere Service keinen Sinn mehr und provoziert nur Beschwerden. Für BREKINA war dieser Service stark defizitär und wurde immer unsinniger. Denn die vom Kunden gewünschten Teile befanden sich oft nicht in den jeweiligen Packungen. Es wären also immer mehr Packungen geworden, die weder wir noch der Handel hätte überschauen können. Aufgrund der gewaltigen Logistikkosten wären die Einzelteile dann jeweils so teuer gekommen, wie ein komplettes Modell, wo soll da der Sinn liegen?
Wir entziehen uns dieser Diskussion und sagen klar, für Modellautos es gibt keine Einzelteile.
Zum Ausschlachten bieten sich lose Schnäppchen-Modelle auf Börsen an (die dann meist beschädigt sind) und Internet-Einkäufe an. Das ist allemal billiger als ein aufwändiger Einzelteilservice. Es gilt, BREKINA hilft seinen Kunden, möchte deren Wünsche aber nicht über alle Maßen subventionieren.

5. Wie werden Gewährleistungsansprüche abgewickelt?
Die Abwicklung von Gewährleistungsansprüchen ist durch das Gesetz geregelt und das gilt natürlich auch für BREKINA uneingeschränkt.
Grundsätzlich richtet sich der Anspruch des Käufers gegen den Verkäufer, also den Händler, der ihm die Ware verkauft hat. Der Hersteller ist in der Regel nicht der Vertragspartner des Käufers und kann daher bestenfalls in Kulanz für eventuelle Mängel eintreten.
Insbesondere bei Defekten an elektrischen Triebfahrzeugen sind wir bemüht, das Problem des Kunden in Kulanz werksseitig zu regeln. Allerdings benötigen wir, wie es allgemeiner Handelsbrauch ist, einen eindeutigen Kaufnachweis, wenn Gewährleistungsansprüche erhoben werden.
Einen auf Kulanz basierenden Reparaturanspruch gibt es natürlich nicht für immer und ewig.
Hier sind  die gesetzlichen Gewährleistungsfristen zu beachten. Auch darüber hinaus gewähren wir im Einzelfall durchaus Kulanz, aber es besteht kein Rechtsanspruch darauf.
Einsendungen mit Bitte um Reparatur, die nicht der Gewährleistung unterliegen, sind also normale, kostenpflichtige Reparaturaufträge. Bitte lesen Sie weiter unter 6.

6. Umgang mit Reparaturen
Hier gilt das vorher unter Pos. 5. Gesagte: Gewährleistungs-Reparaturen bitten wir als solche eindeutig zu kennzeichnen und zu belegen. Ansonsten handelt es sich um reguläre Reparaturen.
Für Reparaturen kommen in erster Linie nur elektrisch angetriebene Schienenfahrzeuge in Frage.
Für Modellautos ist eine Reparatur (meist) zwecklos, sie würde immer viel teurer ausfallen, als der Neukauf. Zudem halten wir keine Einzelteile vor.  
Bei den aufwändigeren Eisenbahnmodellen können Reparaturen sinnvoll sein. Verlorengegangene Ansteck- und Kleinbauteile hält der Service bereit. Ansonsten kümmern wir uns um die jeweiligen Belange unserer Kunden, wobei uns nicht jedes beliebige Einzelteil zur Verfügung steht. Bauteile sind häufig in Baugruppen zusammengefasst. Bitte machen Sie es uns einfach, mit Ihrem Anliegen umzugehen.

Erklären Sie bitte möglichst detailliert, was nicht funktioniert und was Sie von uns erwarten bzw. repariert werden soll. Pauschale Angaben wie "läuft nicht" sind nicht sehr hilfreich. Je mehr Zeit ein Mitarbeiter wegen unklarer Angaben damit verbringen muss, herauszufinden, was der Kunde gemeint haben könnte, je teurer wird die Reparatur. Also bitte klare Angaben, auch zu eventuellen Digitalkomponenten. Gehen Sie nicht davon aus, dass wir die Artikel-Nummern, Bezeichnungen und Abkürzungen anderer Hersteller kennen, nur weil sie Ihnen persönlich geläufig erscheinen. 

Kostenvoranschläge sind grundsätzlich möglich, kosten aber Geld (Bearbeitungsgebühr). Denn wenn der Kostenvoranschlag sorgfältig sein soll, ist die Reparatur häufig schon fast gemacht. Der Voranschlag bedeutet dann doppelte Kosten für den Käufer und macht das Ganze sinnlos. 

Sie können sich darauf verlassen, dass eine Reparatur nie den Neupreis eines Modells übersteigen wird. Das bedeutet allerdings auch, dass Reparaturwünsche zu aufwändig sein können, weil die Kosten zu dicht am Neupreis liegen. Wenn ein Modell zu Boden gefallen ist und danach Gehäuse und Innenleben beschädigt sind, ist das meist ein "Totalschaden".

Generell gilt, Service heißt nicht, dass man eine Leistung umsonst bekommt. Seien Sie bitte ehrlich zu sich selbst. Ob eine halbe Stunde an Ihrem Auto, Kühlschrank, Computer oder an Ihrem Modell gearbeitet wird, bedeutet den gleichen Aufwand. Bei teuren Geräten wird das lohnen, aber beim Modell?

Was sonst noch?

Digital-Decoder-Probleme sind häufig auf Fehlbedienungen des Anwenders zurückzuführen. Wir prüfen auf unseren Anlagen nur die von uns gelieferten Decoder (also nur AC-Modelle) bzw. die generelle Funktion der Schnittstelle. Das heißt nicht automatisch, dass das geprüfte Teil dann auch auf Ihrer Anlage läuft. Glückerweise kommen solche Konflikte nur sehr selten vor. Generell empfehlen wir den Service eines qualifizierten Fachhändler mit Werkstatt, der meist preiswerte Lösungen offerieren können. 

7. Bei einigen Modellen bekommt man die Verglasung nicht aus dem Karosseriegehäuse? 
Alle BREKINA-Modelle sind als Fertigteile entwickelt worden, also nicht unter dem Gesichtspunkt der späteren Demontage. Abhängig von der Formgebung des Modells und den jeweiligen technischen Entwicklungen können sich Probleme ergeben oder die Demontage ist völlig unmöglich. Letzteres bei allen Karosserien, die im so genannten Zweikomponenten-Verfahren entwickelt worden sind.
Hierbei handelt es sich um Pkw-Modelle und Lkw-Kabinen aus der Entwicklungszeit von ca.1995 bis 2002 (mit vielen Ausnahmen). In diesen Fällen sind Glas und Karosserie ein fest verbundenes Teil, gefertigt in der Zweikomponenten-Technik. Diese Technologie wurde und wird auch für viele Räder und Reifen eingesetzt. Felge und Reifenteil sind miteinander verbunden. Diese Technik spart Montagekosten und bringt den Vorteil der absolut perfekten Verbindung zwischen Glas- und Blechteilen der Karosserie. Sie hat aber auch Nachteile, weshalb sie seit einigen Jahren für Neuentwicklungen nicht mehr angewendet wird. 


8. Wie lassen sich die Kunststoffgehäuse kleben und mit welchem Klebstoff?
Auch hier gilt: Unsere Modelle sind nicht auf die Bedürfnisse von Bastlern und Umbauern ausgerichtet. Wie bei allen hochwertigen Produkten, wird auch für BREKINA-Modelle ein Kunststoff verwendet, der sich nicht problemlos verkleben lässt. Einfacher Modellbau-Lösungskleber reicht dazu nicht aus. Als Werkstoff für Gehäuse verwenden wir ausschließlich ABS (Acryl-Butadien-Styrol-Copolymer), dass sich nur mit (sogenannten) Sekundenkleber (Cyanacrylat-Kleber) verbinden lässt. Verglasungen sind durchweg aus Polystyrol (PS), dafür reicht Lösungskleber. Ansonsten tauchen noch eine Reihe von exotischeren Werkstoffen auf (PE, POM, PA usw.), die den Modellbauern nur in Randbereichen wie Peilstangen, Radblenden, Modellbahn-Kupplungen, usw. begegnen. Im Zweifel verweisen wir auf einschlägige Internet-Foren, in denen Erfahrungsberichte vielfältiger Art zu finden sind. 

9. Nach dem Umbauen und Lackieren benötige ich neue Beschriftungssätze. Woher kann ich solche Decals (Abziehbilder) beziehen? Hier liegt meist ein grundsätzliches Missverständnis vor: BREKINA-Modelle werden nicht mit Abziehbildern beschriftet. Wie seit vielen Jahren üblich, werden alle unsere Modelle im Digital- oder Tampondruck-Verfahren bedruckt und/oder mit punktuellen Spritzmasken dekoriert. Dies sind industrielle Verfahren, die für individuelle Bedürfnisse von Endverbrauchern nicht zur Verfügung stehen. 

10. Kann man BREKINA besichtigen, die Fertigung sehen, oder gibt es Ausstellungsräume?
Leider nein, nichts von alledem ist möglich. BREKINA ist auf Publikumsverkehr generell nicht eingestellt. Wir haben sehr beschränkte Platzverhältnisse, weshalb wir leider keinerlei Ausstellungsflächen, Vitrinen o.ä. bieten können. Es gibt keinen eigenen, ausschließlich für BREKINA tätigen Fertigungsbereich. BREKINA arbeitet mit Fertigungsbetrieben zusammen, die zum einen nicht am Ort sind und überwiegend industrielle Bauteile für die verschiedensten Wirtschaftsbereiche produzieren. Da deren Abnehmer häufig Vertraulichkeit wünschen, ist ein Publikumsverkehr nicht möglich. Wir bitten um Verständnis. 

11. Kann man BREKINA per Email erreichen?
Ja, seit Anfang 2014 gilt  brekina(at)gmx.de. als Mailanschrift.
So ganz von unserer Linie wollen wir aber nicht abweichen und bitten unsere Mail-Partner um ihre vollständige Signatur (voller Name, Anschrift usw.) was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Bei schwindender Sorgfalt (wohl als angebliche Mail-Usance interpretiert) scheint dies häufig unterlassen zu werden. Sorry, auf anonyme Zuschriften gehen wir nicht ein.
Tatsächlich geht per Mail viel Spam ein. Das Sortieren kostet  Zeit, die wir lieber in sachliche Fragen und Anregungen der Kunden investieren würden. Wir nehmen die Meinung unserer Käufer sehr ernst, geben gerne eine individuelle Antwort, können aber nicht versprechen, alle Wünsche zu erfüllen.
Allerdings vermeiden wir Pingpong-Spiele des gegenseitigen Meinungsaustausches. Nicht zuletzt hat sich in Emails eine sehr saloppe Ausdrucksweise verbreitet, ein häufig kumpelhafter oder gar rüpelhafter Stil, den wir nicht schätzen.

12. Wie kann ich meine Modelle vor Alterungsschäden und Umwelteinflüssen schützen?
Nichts bleibt ewig neu und frisch!
Wer aber die nachfolgenden Punkte beachtet, wird über viele Jahrzehnte an seinen Modellen Freude haben. Mit etwas Umsicht  lassen sich ärgerliche Schäden vermeiden. Es gibt im Wesentlichen drei Bereiche, die den Modellen schaden können: UV-Licht (Sonnenlicht), zu hohe Temperaturen und Lösungsmittel aller Art.

Das uns am häufigsten vorgetragene Schadensbild sind Hitzeschäden durch direkte Sonneneinstrahlung.
Im direkten Sonnenlicht - ob nun eingepackt in Boxen oder ausgestellt in Vitrinen - können außerordentlich hohe Temperaturen bis zu 80 °C entstehen. Jedermann kennt diesen Effekt von seinem Auto, das in prallem Sonnenlicht geparkt worden ist. Im Hochsommer entstehen im Innenraum unerträgliche Temperaturen. Durch die direkte Sonneneinstrahlung in Verbindung mit dem Brennglaseffekt/Hitzestau der Verpackung entstehen Temperaturen, die jeden Kunststoff dahin schmelzen lassen. Meist verformt sich zuerst das klarsichtige "Glasteil" eines Modells, etwas später dann auch die Karosserie. Dies erklärt sich durch die unterschiedliche Wärmestandfestigkeit des jeweiligen Materialtyps.
Bitte beachten Sie, ab Temperaturen über 60 °C kann es kritisch werden.  
Allgemein gilt, dass eine dauerhafte Sonneneinstrahlung Modellen nicht gut tut - ganz gleich, ob sie in der häuslichen Vitrine stehen, wo jeden Nachmittag die Sonne für einige Stunden darauf scheint, oder sie sonst direkten Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Starkes Sonnenlicht führt zu Verfärbungen, der Kunststoff wird spröde und kann brüchig werden.

Viel seltener sind dagegen Schäden durch Ausdunstung von Chemikalien, z.B. Holzlasuren oder Lösungsmitteln. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn man seine Modelle in Holzvitrinen stellt, deren Anstrich auf die Modelle einwirkt. Risse, Brüche oder Verfärbungen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Modelle aggressiven Medien ausgesetzt sind.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass auch unter Spannung eingebaute Teile zum Ausfall führen können.

Bei dieser Gelegenheit noch ein weiterer Hinweis:
Zu unterscheiden ist zwischen tatsächlichen und scheinbaren Rissen, wie sie vereinzelt durch Farbpigmente bedingt auftreten können.
Seit über zwei Jahrzehnten sind unsere Modelle frei von Schwermetallen. Vor allem Cadmium war früher als Farbstabilisator üblich, wurde dann aber durch andere Stoffe ersetzt. Diese Ersatzstoffe haben aber auch andere Eigenschaften - insbesondere ist die Temperaturbeständigkeit der Farben während der Verarbeitung geringer. Gerade bei Modellen mit dünnen Wandstärken, feingliedrigen Stegen usw. sind hohe Schmelzetemperaturen für die Verarbeitung nötig. Wenn das Material nun in die Form eingespritzt wird, orientiert sich der Spritzstrahl an Widerständen. Irgendwo kommt es zum Zusammenfluss des Materialstrahls . Die im Material enthaltenen Farbpigmente orientieren sich an dieser Zusammenflusslinie und können den Eindruck eines Risses hinterlassen. Dieses Phänomen tritt allerdings nur vereinzelt auf.
Besonders deutlich wird es bei Materialien mit Füllstoffen wie z.B. Metallic-Effekt bildenden Aluminium-Schuppen. Aus diesem Grund wird man Metallic-Effekte nur mit einer nachträglichen Oberflächen-Behandlung sauber darstellen können. Entsprechend sind die hochpreisigen Modelle unserer TD-Linie nachträglich spritzlackiert worden.

13. Können Sie für mein DC-Modell einen Decoder empfehlen?
Nein, leider nicht! Eine Empfehlung würde bedeuten, dass wir in irgendeiner Form für die Richtigkeit unserer Aussage in Verantwortung stehen.

H0-Modelle (mit Ausnahme der Draisinen) verfügen über Schnittstellen nach NEM 652 (8-polig).
Ganz selten treten nach dem Einsetzen eines Digital-Decoders Funktionsstörungen auf, die auf einen (zeitweiligen) Kurzschluss schließen lassen. Wir wollen diesen Punkt zumindest erwähnen und erläutern.

Die Ursachen für derartige Kurzschlüsse können sowohl im Decoder-Socket, als auch beim Decoder liegen. Beim Einführen der Decoderstifte in die dafür vorgesehenen Hülsen  können sich die Verdrahtungen der Socket-Hülsen lösen und es könnte ein Wackelkontakt entstehen.

Weiterhin könnten die Pins der/des Decoder/s zu lang sein (ist aufgrund von Einführungshilfen sehr häufig so) und könnten so den Unterbau (Bereich unterhalb des Sockets) berühren und allerlei Arten von Kurzschlüssen hervorrufen.

In diesen Fällen wird einfach ein Isolierteil (Tape) zwischen Socket und Unterbau eingeschoben / geklebt. Es empfiehlt sich zudem, den jeweiligen Decoder nicht zu weit einzudrücken und auf eventuellen Kontakt im Unterbau zu achten.

Wir wissen, dass es im Umfeld mit Digitalsteuerungen viele Fehlermöglichkeiten gibt. Die Betreuung und Beratung der Modellbahner ist Aufgabe des Fachhandels. Er hat am ehesten Vergleichsmöglichkeiten und kann gegebenenfalls aus seiner Erfahrung heraus helfen.

Eine Ausnahme bildet die Draisine Klv 20 im Maßstab G (Artikel # 69000), für die die Firma Uhlenbrock Elektronik, Bottrop, einen Decoder mit Soundmodul und Lautsprecher entwickelt hat, der sich vergleichsweise einfach montieren lässt (s. Betriebsanleitung). Alle Fragen zum Decoderbetrieb richten Sie bitte jeweils an den Lieferanten des Decoders.

 

14. Was sind Resina-Gießharzmodelle?
Unter der neuen Markenbezeichnung "Resina" vertreibt BREKINA seit Anfang 2012 ein eigenes Programm sogenannte Vollguss-Modelle aus Resin. Der Name "Resina" ist also eine Anspielung auf den Werkstoff Resin, ein Polyurethan-Gießharz das mittels einen speziellen Härters in weichen Silikon-Formen ausgegossen, nach einer mehr minütigen Reaktionszeit durchgehärtete Kunststoffteile ergibt.

Die Technologie ist allgemein gut bekannt und wird seit vielen Jahren für Kleinauflagen von Bauteilen aller Art genutzt, gerade im Hobby-Bereich. Um einwandfreie Teile herzustellen, bedarf es allerdings einiger Übung und eines gewissen Know-hows. Gerade auf diesem Gebiet hat sich in jüngster Zeit einiges getan, die Verarbeiter haben dazu gelernt und immer häufiger wagt man sich in Bereiche, die früher allein der klassischen Spritzguss-Technologie vorbehalten waren.
Anderseits muss klar gesagt werden, dass der technische Standard von Spritzgußformteilen aus Stahlwerkzeugen mit Ihren teilweise hauchdünnen Wandstärken und feinsten Gravuren, engen Passungen der Einzelteile und damit feinster Drucktechnik mit den Gussteilen aus Silikonformen nicht vergleichbar ist.
Missverständlich mag hier die Bezeichnung "handwerklich hergestellt" sein. Sie ist ein Hinweis auf eine nicht aus industrieller Präzisionsfertigung stammende Leistung!

Die "alten Hasen" unter den Modellfreunden wissen dies sehr wohl, denn schließlich bieten verschiedene renommierte Hersteller Exotenmodelle aus Resin an.

Damit sind wir beim eigentlichen Punkt, warum gibt es überhaupt Gießharz-Modelle?

Bei der Herstellung kommt man weitgehend ohne teure Stahlformen aus. Es wird ein Urmodell erstellt, von dem wiederum die weichen Silikonformen abgenommen werden. Aber man braucht nicht die aufwändigen Schieber zur Ausformung von Hinterschnitten und vor allem fallen keine Maschinen-Spritzdrücke im Bereich von bis zu 900 kp/cm² an, wie sie für die Spritzdruck-Technologie notwendig sind.
Die biegsamen Resin-Formen dagegen machen die Entformung des Teiles auch ohne Schieber möglich, indem man das Gussteil quasi herausschält. Der Aufwand für Maschinen und Werkzeuge ist also sehr viel geringer. Die Teile sind verfahrensbedingt stark aber vergratet, können später manuel bearbeitet werden.
Für viele Modell-Exoten besteht keine Chance, sie in hinreichenden Stückzahlen für die Amortisation von Spritzguss-Werkzeugen absetzen zu können, denn hier sind Mindestauflagen ab ca. 20.000 Stück gefordert. Das ist nur mit Modellen, die einen großen Variantenreichtum versprechen, zu erreichen.
So behilft man sich dann eben mit Resin als Kompromiss. Unsere Erstlingswerke, BMW 502 und 503, sind gute Beispiele dafür. Zu den Eigenheiten der Resin-Gusstechnik zählen die zwar hübsch dekorierten Reifen und Felgen, aber die Achsen sind nicht lauffähig. Die Modelle sind also nur zum "Stehen" geeignet.

Bleibt noch die Frage, ob man für rund EUR 10,- Aufpreis gegenüber einem Starmada-Modell bei Resina einen reellen Gegenwert bekommt?
Ja, wenn Sie den enorm hohen -und deshalb ausschließlich in China erbrachten- Arbeitsaufwand bei der Herstellung betrachten. Handwerkliche Leistung vom Feinsten.
Nein, wenn Sie die Leistungen objektiv miteinander vergleichen. Industrie-Präzision ist immer vom Allerfeinsten.