BMW 635i gold

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Art. Nr. 24352

Skoda Felicia türkis

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Art. Nr. 27453

Skoda Octavia gelb

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Art. Nr. 27459

Trabant P 50 Kombi blau

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Art. Nr. 27550

Peugeot 404 pastellgrün

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Art. Nr. 29024

Peugeot 203 blau

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Art. Nr. 29059

Opel Blitz LF 8 rot/schwarz

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Art. Nr. 35400

Fiat Renntransporter „Ferrari“ mit Rennwagen und Figuren

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Art. Nr. 58475

MAN 750 HO „DB“

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Art. Nr. 59253

Büssing Senator 12 D „DB“

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Art. Nr. 59364

Magirus Saturn II „Albtaler Verkehrs-Gesellschaft“

Magirus Saturn II „Albtaler Verkehrs-Gesellschaft“

Art. Nr. 59522

IFA S 4000-1 Sattelzug „Busch“

IFA S 4000-1 Sattelzug „Busch“

Art. Nr. 71404

LADA Niva (ab 1976)

Die russische Marke LADA ist ein vergleichsweise junges Unternehmen im internationalen Automobilgeschäft. Dahinter steht das VAZ (Volga  Automobilwerk) in Togliatti / Russland. Der Name des Ortes geht auf den Mitte der 60er Jahre verstorbenen Führer der Kommunistischen Partei in Italien, Palmiro Togliatti, zurück. Dort entstand ein komplett neues Automobilwerk unter Mitwirkung des italienischen FIAT-Konzerns.

Es ging um die Lizenzfertigung des FIAT 124 von 1966, der ab 1970 in der UdSSR leicht modifiziert von den Bändern lief. Das VAZ-Werk verfügte über riesige Fertigungskapazitäten für Personenwagen.  Neben der kompakten Limousine gab es auch einen Kombi, beide basierten auf dem FIAT 124, waren aber auf die härteren Anforderungen Russlands ausgelegt worden und hatten eigene Motoren. In seiner Heimat hießen die Fahrzeuge "Shiguli", wurden aber zum besseren Verständnis in vielen Exportländern "Lada" genannt. Über die Geschichte des FIAT 124 / LADA 2101 haben wir im Autoheft 2008/2009 ausführlich berichtet.

Nachdem die Produktion im neuen VAZ-Werk stabil lief, gingen die russischen Entwickler daran, neben der Limousine/Kombi-Version ein erstes eigenes Modell als 4x4-Allradfahrzeug zu entwickeln, das 1976 vorgestellt wurde und ein Jahr später in Serie ging.

Offiziell trug das Modell den Typ-Code VAZ 2121 - wurde aber in den meisten Ländern als LADA Niva angeboten, wobei Niva übersetzt "Kornfeld" bedeutet. In Exportländern wie Österreich heißen die Modelle aber LADA Taiga.

Der neue Allradwagen hatte eine eigenständige, selbst entwickelte Karosserie mit 3 Türen. Die kompakte nur 3,72 m lange Karosserie war formharmonisch und -der Bauart geschuldet- hochbeinig ausgefallen. Sie basierte auf dem Grundkonzept der Limousine mit einem selbsttragenden Aufbau und übernahm auch weitgehend deren Technik. Dies im Gegensatz zur sonst üblichen Leiterrahmen-Bauart klassischer Geländewagen. Angetrieben wurden alle vier Räder (4x4). Eine zuschaltbare Geländeuntersetzung und Differentialsperren zählten zur Grundausrüstung. Unter der Haube arbeitete ein 1,6 Liter-Motor mit 76 PS, der aus der Limousine Shiguli / LADA 2106 stammte.
Der Niva - wie wir den Allradtyp allgemein nennen wollen - war ein früher SUV (sport utility vehicle), wie sie heute hoch in Mode sind. Seine Entwickler hatten aber ganz andere Absichten.

Es ging darum, ein robustes Allrad-Fahrzeug zu haben, mit dem man die verkehrstechnisch kaum erschlossenen Weiten der Sowjetunion bereisen konnte. Export-Absichten - mit Blick auf den vorbildgebenden Land Rover - mag es wohl auch gegeben haben. Sie standen aber nicht im Vordergrund.

In den Ostblockländern wurde der Niva nur an offizielle staatliche Abnehmer geliefert - stand also dem privaten Hobby- und Freizeitbedarf nicht zur Verfügung. Im Westen war das anders: Als konkurrenzlos preiswerter Jagdwagen machte er sich schnell einen Namen. Trotz seines rauen, unkultivierten Charakters sahen die Käufer vor allem die Vorzüge, einen preiswerten Klettermaxe, der seiner unkomplizierten Bauart wegen überall gewartet werden konnte. Da es so gut wie keine nennenswerte technische Weiterentwicklung gab, beschränkte sich der Interessentenkreis auf die vorgenannte Marktnische. In den osteuropäischen Ländern, wo man ansonsten nur geländegängige Militärfahrzeuge kannte, genoss der Niva besondere Wertschätzung. Die folgenden Jahre brachten dem Modell diverse Modifikationen, bis hin zum Einspritzmotor mit Kat.

Der LADA wird bis heute unverändert gebaut, jetzt heißt er "4x4".
In Deutschland war er mit zeitweiligen Unterbrechungen im Angebot und wird immer noch beworben.

Das BREKINA-Modell entspricht der Ausführung der 70er Jahre und ist seit 2011 im Angebot.

Die Lada-Modelle werden unter der Artikel-Gruppe 272... geführt.
Die aktuell werkseitig lieferbaren Modelle sind in der Modellliste einzusehen.